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Thermotherapie (Wärme- / Kältetherapie)

Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen wirken je nach Indikation schmerzlindernd, beeinflussen den Muskeltonus und wirken reflektorisch auch auf innere Organe. Kälteanwendung wirkt zusätzlich entzündungshemmend.
Wärme- oder Kälteapplikation kann nur als therapeutisch erforderliche Ergänzung in Kombination mit KG, MT, KMT oder Traktionsbehandlung verordnet werden, es sei denn, im Heilmittelkatalog ist indikationsbezogen etwas anderes bestimmt.

 

Fangopackungen

  • eine wiederverwendare Masse

  • bestehend aus urzeitlich verfestigem Meeresschlamm (Posidonienschiefer)

  • mit Parafin versetzt, ergiebt sie eine sehr hohe Wärmespeicherkapazität

  • ein sehr gutes Wärmeübertragungsvermögen

  • sehr guten Modelierbarkeit

Heißluft bzw. Rotlicht

  • eine Wärmetherapie durch Keramikstrahler bzw. Rotlichtlampen mit jeweils 250W Leistung.

  • für eine regionale (meist Rücken) Erwärmung zur Vorbereitung auf eine Klassische Massagetherapie (KMT) oder Krankengymnasik (KG)

Ultraschall-Wärmetherapie

  • hat nichts mit dem Bildgebenden Verfahren beim Arzt zu tun

  • die Ultraschall-Wärmetherapie ist eine in der Tiefe wirkende, sanfte Wärmetherapie die eine bessere Versorgung des Untergewebes hervor ruft und die körpereigene Heilung verbessert.

Kryotherapie

  • ist Kältetherapie die mittels Natureis, Kältekissen oder Sprüh-Eis angewendet wird

eine örtliche Behandlung zur Schmerzreduktion für eine anschließende Krankengymnastik bzw Bewegungstherapie.

 

 
 
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